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Lisa Norden in Canberra

Trainingsvorbereitung durch Ehrungen unterbrochen

Dass Lisa Norden vom Asics TEAM Witten den ersten Teil des Jahres zum Training in Australien verbringt, ist nur bedingt eine Neuigkeit. Das macht sie schon seit einigen Jahren. In Canberra trainiert die schwedische Vize-Weltmeisterin daher auch aktuell mit einer Gruppe weiterer Weltklasseathleten, um in diesem Jahr wieder Erfolge feiern zu können.

Doch wie schon im vergangenen Jahr läuft die Vorbereitung in den ersten Wochen nicht wirklich reibungslos. Aber während sie 2009 mit Problemen im Knie zu kämpfen hatte, sind die aktuellen Gründe für die Trainingsverzögerung deutlich angenehmer. Norden durfte in ihrer Heimat die Früchte der tollen Vorsaison ernten: Sie nahm an mehreren Verleihungen von Sportpreisen teil.

„Während all die anderen ohne Probleme eine Trainingseinheit nach der anderen absolviert haben, fühle ich mich ein wenig an letztes Jahr erinnert“, ist Norden etwas frustriert, wenngleich sie anfügt. „Allerdings ist das im Ende ja ziemlich gut ausgegangen, und ich muss zugeben, dass es schon eine tolle Zeit war die Ehrungen einzusammeln.“

Ihren Rückstand will die Asics TEAM-Starterin nun möglichst schnell aufholen. „Da werden ein paar harte Monate auf mich zukommen.“ In diesen kann sie sich täglich mit einigen der besten Triathletinnen und Triathleten der Welt messen, darunter Kate Roberts und Jenna Shoemaker, die ebenfalls schon im Bundesligakader des Asics TEAM standen, sowie Sarah Groff (USA), Vendula Frintova (CZE), Barbara Rivieros (CHI), Zita Szabo (HUN) oder Dave Matthews (AUS). „In meiner aktuellen Verfassung war ich mir erst nicht sicher, ob eine solch starke Gruppe gut für mich ist, aber ich gehe davon aus, von unserer Zusammenarbeit sehr profitieren zu können“, berichtet die 25-Jährige von ihren Überlegungen. „Trainingsgruppen wie diese gibt es vermutlich nicht allzu viele auf der Welt.“

Daher will sie sich in den kommenden Wochen allein auf die Verbesserung ihrer Grundlagenausdauer und ihrer Form konzentrieren und mindestens bis zum Weltcuprennen in Mooloolaba und dem Auftakt der Weltmeisterschaftsserie in Sydney down under verweilen. kub

© Feinkommunikation (www.feinkommunikation.de)

 
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