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David Breuer aus Insul Wenn man jung ist, dann hat man noch Träume. Und wenn man ein junges Triathlontalent ist, dann sind diese darauf ausgerichtet, sich in absehbarer Zukunft einen Namen in der Szene der Ausdauerdreikämpfer zu machen. Das Asics TEAM Witten hat einige der besten Nachwuchsathleten Deutschlands unter Vertrag genommen, um sie über die Zweite Bundesliga Nord an die Wettkämpfe im Seniorenbereich heranzuführen. Einer von ihnen ist David Breuer aus Insul.
Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Daher war für David Breuer schnell klar, dass er Triathlon betreiben würde. „Zum Triathlon bin ich durch meinen Vater gekommen, der diese Sportart selbst betrieben hat.“ Somit ist auch wenig erstaunlich, woher sein großes Talent kommt. Eine zweite Konsequenz dieser vererbten Tatsache ist, dass der 18-Jährige relativ ausgeglichen in allen drei Disziplinen ist. Zu seinen weiteren Stärken zählt, dass er zum Ende eines Rennens noch Kräfte für einen Endspurt mobilisieren kann. „Im Schwimmen bin ich aber etwas schwächer, da ich damit relativ spät angefangen habe und daher meine Technik nicht so sauber ist“, gibt sich Breuer auch selbstkritisch. Damit dies nicht zu einem bleibenden Nachteil wird, trainiert er unter der Woche am Olympiastützpunkt in Saarbrücken unter der Ägide von Christian Weimer. Über den ehemaligen Bundesliga-Starter aus Buschhütten kam die Verbindung zu Asics TEAM-Kapitän Matthias Zöll zustande und so letztlich sein neues Engagement in der Ruhrstadt. Dass die Zweite Bundesliga eine gute Entwicklungsstufe für ihn sein kann, darin waren sich schnell alle einig. „Das oberste Ziel für mich ist dabei erst einmal, Erfahrungen zu sammeln und mich weiter zu entwickeln“, blickt Breuer auf 2010 voraus. „Aber natürlich möchte ich auch gute Ergebnisse abliefern und möglichst weit vorne landen.“ Das wäre zum einen gut für das Asics TEAM und zum anderen sicher auch für die internationalen Planungen Breuers. „Dieses Jahr stehen EM-und WM-Qualifikationen an. Ich denke, wenn alles perfekt laufen wird, dann wäre eventuell eine EM-Qualifikation möglich.“ Damit diese Ziele Realität werden muss der Schüler eine Menge Zeit für die Vorbereitung aufbringen, bei der unter anderem Trainingslager in Innsbruck und Mallorca auf dem Programm stehen, wo er auch einen Teil seiner Mannschaftskameraden des Asics TEAM trifft. „Michael Wocker und Micha Zimmer kenne ich sehr gut, da wir täglich zusammen trainieren. Steven Jentsch kenne ich ebenfalls von Wettkämpfen und Trainingslagern.“ Wegen dieser Tagesorganisation hat er wie viele deutsche Sporttalente die Möglichkeit wahrgenommen, seine Schulzeit zu strecken und die Oberstufe zu verlängern. „Ich besuche den Sportzweig am Gymnasium am Rotenbühl in Saarbrücken. Zusammen mit den Bedingungen im Internat am Olympiastützpunkt bekomme ich so Training und Schule gut einen Hut.“ Insofern kann man von David Breuer nicht nur im Triathlon noch einiges erwarten. „Natürlich bin ich mir noch nicht ganz sicher, aber nach dem Sport möchte ich gern etwas in Richtung Management machen.“ kub © Feinkommunikation (www.feinkommunikation.de) |