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Zweite Liga: Platz neun in Schwerin

„Hut ab vor Matthias Dietze“

Es hätte ein schöner Triathlon-Tag für das Asics TEAM Witten II werden können: malerische Kulisse vor dem Schloss inmitten des Schweriner Sees, angenehme Temperaturen und ein problemloser organisatorischer Ablauf. Doch aus dem ursprünglich erhofften Top 3-Rang im vierten Rennen der Zweiten Bundesliga Nord wurde am Ende leider nichts. Die Ruhrstädter wurden Neunter.

„Unsere Chancen waren im Vorfeld schon bedeutend gesunken, weil Vincent Böhm und Michael Wocker kurzfristig absagen mussten“, erläuterte Teamleiter Frank Rohmann einen Aspekt für die Diskrepanz. Böhm hatte mit einer fiebrigen Erkältung zu kämpfen und Wocker hatte ebenfalls von den Ärzten ein Startverbot erhalten.

Daher war wieder ein Asics TEAM-Quartett am Start, das bis zur Mitte des Radfahrens einen starken Eindruck hinterließ. Matthias Dietze und Kane Simpson waren in einer zehnköpfigen Spitzengruppe, David Breuer und Philipp Bahlke folgten mit den ersten Verfolgern.

„David musste in seinem ersten Wettkampf im Männerbereich die Radgruppe dann aber ziehen lassen und hatte auch beim Laufen mit Rückenproblemen zu kämpfen, so dass nicht mehr als der 63. Platz in der Einzelwertung herauskam“, zeigte Rohmann für den Youngster im Team Verständnis. Ebenfalls Schwächen beim abschließenden Lauf hatte Philipp Bahlke, der letztlich Platz 54 erreichte.

Aber Rohmann hatte auch Grund zur Freude. „Überragend war diesmal wieder einmal Matthias Dietze, der neben Kane Simpson der Leistungsträger der Mannschaft ist.“ Mit einem achten Platz war er bester Wittener. „Matthias erreicht solche Leistungen, obwohl er kurz vor dem Examen steht und wenig trainieren kann. Da kann ich nur sagen: ‚Hut ab!’“, war Rohmann voll des Lobes.

Mit einem soliden Rennen und Einzelrang 15 rundete Simpson das Asics TEAM-Bild ab, so dass Gesamtplatz neun heraussprang.

„Da die Tabellenabstände zu den beiden vor uns liegenden Teams nur minimal sind, können wir beim letzten Saisonwettkampf in Krefeld vielleicht noch Vierter werden“, hakte Rohmann das vergangene Wochenende schnell ab. „Dies wäre in diesem Jahr, wo wir unerwartet viele Personalsorgen überstehen mussten, mit Sicherheit als Erfolg zu werten.“ kub

© Feinkommunikation (www.feinkommunikation.de)

 
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