|
Kathrin Müller beste Deutsche in London Ein Triathlonwochenende zum Vergessen erlebte der Großteil der Athleten aus dem Bundesliga-Kader des Asics TEAM Witten beim WM-Rennen in London. Einzig Kathrin Müller konnte nach einem 20. Platz mit einer gelungenen Leistung die Rückreise antreten. Im Herrenrennen bedeutete Platz 24 von Dan Wilson schon das Top-Ergebnis.
Selbst die Siegerin aus Hamburg, Lisa Norden, konnte die Bilanz nicht schönen und wurde nur 26.. Daher gab es bei den Damen zwei verschiedene Gemütszustände nach dem Zieldurchlauf im Londoner Hyde Park. Kathrin Müller war mit ihrem Rang einigermaßen glücklich, wogegen für Lisa Norden die Platzierung eine Enttäuschung bedeutete. Im Gegensatz zu ihrem Siegrennen in der vergangenen Woche hatte Norden schon beim Schwimmen den Kontakt zur Spitze verloren. Da die erste Radgruppe, auch durch viel Arbeit von Kathrin Müller, ein enormes Tempo vorlegte, vergrößerte sich ihr Rückstand in der zweiten Disziplin noch, so dass am Ende ein eher ernüchterndes Resultat auf dem Papier stand. Ganz anders sah die Triathlonwelt ihrer deutsche Teamkollegin aus, die erst beim abschließenden Lauf einige Konkurrentinnen ziehen lassen musste. „Da habe ich gesehen, woran ich noch arbeiten muss“, sagte Müller, die aber letztlich zufrieden war, denn mit ihrem Auftritt wurde sie beste Deutsche. Die Herren kamen zwar nicht gänzlich geschlossen in die zweite Wechselzone, doch alle Top-Leute begannen die Abschlussdisziplin gemeinsam, so dass sich das erwartete Ausscheidungsrennen beim Laufen entwickelte. Aber weder Christian Prochnow, Sebastian Rank, James Seear oder Dan Wilson waren in der Lage, das Tempo der besten Athleten mitgehen zu können. „Paule“ war mit Platz 28 allerdings immerhin deutlich besser als noch in Hamburg, wogegen Seear nur 49. wurde. Noch arger erwischte es Sebastian Rank und Claude Eksteen. Der Südafrikaner musste schon auf dem Rad alle optimistischen Hoffnungen auf ein gutes Rennen begraben und aussteigen. Bei Rank traten Magenprobleme auf, die ihn letztlich dazu zwangen, in der letzten Laufrunde zu kapitulieren. „Ich war in einer guten Position nach dem Radfahren und es ging beim Laufen auch sofort richtig zu Sache. Aber ich habe gleich beim Loslaufen bemerkt, dass in der Magengegend etwas nicht stimmt“, hatte der 24-Jährige schlechte Laune. Für die folgenden Wettkämpfe haben also alle Athleten aus dem Asics TEAM Witten noch Hausaufgaben zu machen. kub © Feinkommunikation (www.feinkommunikation.de) |