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Sebastian Rank über sein Ausscheiden

„Schade, dass dies ausgerechnet jetzt passiert ist“

Sebastian Rank vom Asics TEAM Witten war sicht- und hörbar geknickt nach dem Triathlon-WM-Rennen in London. Seine Zielsetzung war ein Platz unter den ersten Zehn. Diese selbstbewusste Ankündigung macht deutlich, in welch hervorragender Form sich der 24-Jährige fühlt. Denn an der Themse war ein extrem starkes Feld am Start, was auch daran abzulesen ist, dass jenen zehnten Platz beim Sieg des Spaniers Javier Gomez letztlich Weltmeister Alistair Brownlee belegte. „Ranki“ musste aber leider wegen Magenproblemen aufgeben. Nach dem Rennen stand er dennoch kurz Rede und Antwort.

Hallo Sebastian Rank, der Wettkampf in London lief leider nicht gut. Hat Sie die Oberschenkelverletzung noch gehandicapt?

Nein, die alte Verletzung hat mich in keiner Weise gehindert. Ich hatte beim Laufen mit großen Magenproblemen zu kämpfen. Eigentlich wollte ich mich dennoch ins Ziel kämpfen, aber in der letzten Runde musste ich dann aussteigen.

Das ist doppelt bitter, weil Sie sich sehr gut in Form gefühlt haben…

Ja, es ist natürlich schade, dass dies ausgerechnet jetzt in London passiert ist, weil ich 2010 auch noch nicht so viele Wettkämpfe auf diesem Niveau absolviert habe. Und bislang ist mir nur in Madrid ein reibungsloser Wettkampf und ein gutes Ergebnis gelungen.

Das Rennen lief bis zum zweiten Wechsel eigentlich recht gut…

Ich war in einer guten Position nach dem Radfahren, wo ich mich unauffällig nach vorn gearbeitet hatte, und es ging beim Laufen auch sofort richtig zu Sache. Ich habe aber gleich bemerkt, dass in der Magengegend etwas nicht stimmt. Woher das stammt, weiß ich nicht, aber ich bin auch nicht der Einzige, der über derartige Probleme geklagt hat.

Wie sehen nun die nächsten Tage aus?

Jetzt geht es erst einmal nach Davos, und dort hoffe ich, dass mein Körper wieder zur Ruhe kommt.

Das Augenmerk gilt nun in erster Linie dem WM-Finale in Budapest. Darauf wird die Trainingsplanung ausgerichtet. In Kitzbühel werde ich daher aus dem Training mitmachen, den Wettkampf auch möglichst gut gestalten, aber es ist eher ein Übergangsrennen. kub

© Feinkommunikation (www.feinkommunikation.de)

 
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